| | Plan für Tag 6
|
| Nach dem anstrengenden letzten Tag brachter der sechste Tag eine entspannende Fahrt den Nil hinunter, wir passierten die Schleuse bei Esna und besichtigten den Dendera Tempel. |
| | Gemütliches Dösen an Deck
|
| Es tut gut, den Morgen nach Silverster bei freundlichem Wetter am Sonnendeck zu verbringen und die vorbeiziehende Landschaft zu betrachten. Das erzeugt eine gewisse innere Ruhe, nach der ich mich sehr gesehnt habe. Leider war die Sonne sehr stark und schon zeigten sich die ersten Fälle von Sonnenstichen. |
| | Schleuse bei Esna
|
| Der Aufenthalt bei der Schleuse wird von den ortsansässigen Händlern zum Verkauf ihrer Ware genutzt. Bei der Drehbrücke bin ich überzeugt dass sie den Brückenwärter geschmiert haben die Brücke etwa 15min länger als notwendig geschlossen zu halten. Eine seltsame, beobachtende Gestalt auf der Brücke zählte genau mit wie viel verkauft wurde und ich bin mir sicher, er hat sich auch gleich seinen Anteil ausgerechnet.
Die Schleuse selber ist nach unseren Irland Schiffahrten nicht mehr soooo spannend, aber es ist immer wieder interessant und spektakulär anzusehen. |
| | Dendera Tempel - Relief
|
| Dendera Tempel
Vom Dendera Tempel ist nur mehr die Säulenhalle erhalten, der Rest ist wahrscheinlich unter der Stadt begraben. Dieser Tempel zeichnet sich darurch aus, dass noch Reste der Bemalung erhalten sind, man kann so einen Eindruck erhalten, wie die Tempel in ihrer Blütezeit ausgesehen haben müssen. In leuchtenden Farben strahlende Reliefs schmückten die Mauern, die wir so nur in Steinfarben kennen. |
| | Dendera Tempel - Säulenhalle
|
| In der Säulenhalle ist jedes Kapitel in einer anderen Art gearbeitet, man erkennt Pfanzen und Tiermotive. |
| | Dendera Tempel - Säulenhalle
|
| Da die Halle im letzten Jahrhundert als Behausung von Nomaden genutzt wurde, sind die Deckenpartien leider durch eine starke Russchicht bedeckt, die die Gemälde zerstört hat. |
| | Auf dem Schiff
|
| Am Nachmittag schafften es die Animateure, aus einer einfachen Dartpartie so ein Theater zu machen, dass selbst dem gutmütigsten Mitreisenden die Lust am Spiel verging... |