Home Persönliches Fotoalbum Hobbies Cartoons SUUN Links  
Home
   Persönliches
      Beruf
      Akademisches
      Kontakt
      Seitenumstellung
      Newsletter
      Volltextsuche
   Fotoalbum
   Hobbies
   Cartoons
   SUUN
   Links
Stephan Meissl - Steckbrief
   
Stephan als BabyGeboren am 14.9.1968 um 20:55 in Wien.

Du bist an einem Samstag nach leichter Geburt auf die Welt gekommen. Am 17.9 hast Du Deine erste Muttermilch bekommen und bist gegen Tuberkulose geimpft worden. Bei der Geburt warst Du 3.70kg schwer und 52cm lang. Am 22.9. hat Dein Vater uns beide aus der Klinik geholt. (Rudolfinerhaus, Billrothstraße)
Auszug aus meinem Geburtstagebuch, das meine Mutter für mich geführt hat.
Erster Amerikabesuch 1969-1971 Columbus, Ohio

Auch hier muss ich mich auf die Berichte meiner Eltern verlassen, denn mein Erinnerungsvermögen war wohl noch nicht so ganz installiert. Die früheste Erinnerung meines Lebens fällt in diese Periode, es ist ein Alptraum, den ich hatte. (sehr bezeichnend, nicht?) Ich flüchte einen langen Gang entlang und ein Geist mit riesengrossen Augen verfolgt mich. Meine Eltern erzählten mir später, dass unsere Wohnung einen langen Gang hatte und ich während dieser Zeit sehr grossen Respekt vor einem anderen Mädchen hatte, die mir gegenüber eine gewisse Aggression hervorbrachte.
Stephan in Amerika (man beachte den schelmischen Blick!)
Die Erstkommunion1976-1979 Volksschule Graben, Muchargasse, Graz

Es ist oft seltsam, welche Erinnerungen aus einer bestimmten Periode hängenbleiben. Ich kann mich lebhaft an meine Lehreren Mag. König erinnern, daran, dass ich alle Flüsse der Steiermark auswendig lernen mußte, an das stundenlange Üben der Multiplikationstabellen mit dem Rechenmaxe, an meine ausgesprochen strenge Religionslehrerin Frau Hoffmann, daran dass ich währen eines bestimmten Kirchengangs tratschte und dafür von besagter Religionslehrerin bestraft wurde, an das Quartettspielen im Hof und schliesslich den Abschied von der Volksschulzeit.
Zweiter Amerikabesuch: 1977 Rockwell, Maryland (nahe Washington D.C.)

Während dieser Zeit absolvierte ich die 2. Klasse Volksschule im amerikanischen Bildungssystem. Dieses zeichnet sich durch eine sehr lockere Art aus (zumindest in dieser Schulstufe), durch Zeugnisse auf Computerpapier (mit den Löchern auf der Seite) und dadurch, dass ein österreichischer Schüler aus Langeweile eine Woche lang den Unterricht für seine Mitschüler entwarf.

Es war eine schöne Zeit, ich war im Woodley Gardens Swim Team, wo ich echt gut schwimmen lernte und auch einige Preise errang, ich kam mit McDonalds und Burger King in Kontakt und wir machten im Herbst eine unvergessliche Rundreise durch den Westen.
Der Musterschüler
Los tres schlimmofingrosDritter Amerikabesuch: 1979 Columbus, Ohio

Während der Sommerferien zwischen Volks- und Mittelschule waren wir wieder in Columbus, Ohio. Ich schloss schnell Freundschaft mit John, dem Nachbarsjungen und wir wurden zum Schrecken der Nachbarschaft... Wir besuchten auch "Kings Dominion", meinen ersten riesigen amerikanischen Vergnügungspark, wo ich tapfer die Zähne zusammenbiss und "The Beast", die damals ultimative Hochschaubahn, bezwang.
Vierter Amerikabesuch: 1982 Washington D.C.

Nach dem Tod meines Vaters durfte ich ein Computercamp in Virgina besuchen, wo ich Pascal und Basic lernte und auf andere Gedanken kam. Ich lernte auch dass 1cm auf einer leinwandgroßen USA Karte immer noch 9 Stunden im Greyhound Bus bedeutet und dass man, wenn man alleine nach Washington D.C. fährt, gut daran tut sich zu merken, wie die Bushaltestelle heisst, an der man bei der Rüchfahrt wieder aussteigen muss. Ich machte dort zum ersten Mal mit Videospielen Kontakt, was mich sehr geprägt hat und zu einer grossen Leidenschaft geworden ist.
Im Jahr 1982
erste fotographische Experimente in der Mittelschule1979-1987 Bischöfliches Gymnasium, Langegasse, Graz

Die Zeit im Bischöflichen Gymnasium war zweigeteilt, einerseits mochte ich die Schule und viel der Professoren sehr, andererseits konnte ich mit der aufgesetzten Religiosität nicht viel anfangen, die im Seminar exerziert wurde. Ich betrachtete mich damals als der Kirche durchaus zugetan, doch die Zwangsbeglückung im Seminar hat sie mit gründlich ausgetrieben und mich auf meinen eigenen spirituellen Pfad gebracht. Irgendwie bin ich dem Seminar dafür sogar dankbar.


In der Mittelschule entdeckte ich meine Leidenschaft für die Photographie, dankenswerter weise förderte das Gymnasium meine Ambitionen in der Art als ich das Fotolabor der Schule verwenden durfte.
1987-1998 Studium der Telematik an der Technischen Universität in Graz

Dieses Projekt wäre beinahe gescheitert, denn nach anfänglichen Erfolgen habe ich 2 Jahre hauptberuflich computergespielt und nicht mehr studiert. Aber es gelang mir danach unter enormem Arbeitsaufwand die Kurve doch noch zu kratzen und das Studium im Juli 1998 erfolgreich abzuschliessen. Ich bin sehr froh darüber, habe ich doch ungemein aus dieser Erfahrung gelernt (und so ein Titel macht sich einfach gut auf der Visitenkarte... :-)
Während des Studiums
An der Kinokasse bei der Premiere1993/94: SUUN - Abendfüllender Amateurvideofilm

SUUN ist ein Amateur Videofilm, der 1993 von einer Gruppe junger Videofilmer in ihrer Freizeit gedreht wurde. Da sie alle dem Steirischen Astronomen Verein (StAV) angehörten, mußte der Inhalt einen astronomischen Bezug haben.

SUUN war mehr als nur ein großes Projekt, durch die Arbeit an dem Film habe ich mich wieder gefangen und kam aus der Studiumskrise. Ich begann meine Diplomarbeit und konnte tatsächlich das Studium auch noch positiv abschliessen.
1995: Visualisierung des Prunksaals der Österreichischen Nationalbibliothek

Im Sommer 1995 konnte ich meiner damaligen besonderen Leidenschaft auch beruflich frönen. Vom Prunksaal der Nationalbibliothek wurde durch das Institut für Computergrafik ein digitales Modell angefertigt und ich war der Chef-Modellierer. Das schwierigste dabei war die naturgetreue Nachbildung der Kuppel mit dem Deckenfresko, das auf komplizierte Weise von 8 Einzelaufnahmen in das digitale Modell gemappt wurde. Ich hatte einen Software Entwickler und zwei andere Modellierer im Team und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Der fertiggestellte digitale Prunksaal
Während der VEXCEL Zeit frönte ich meiner Leidenschaft als StarTrek Fan!1995-1999 angestellt bei der Vexcel Imaging GmbH als Software Entwickler

Plötzlich war die Waisenrente zu Ende und der kleine Stephan musste sich quasi über Nacht einen Job suchen. Ich fand Aufnahme bei der Firma meines Universitätsprofessors Prof. Dr. Leberl, wo ich für einen A3 Flachbett-Hochleistungsscanner Programmierarbeiten durchführte. Leider wurde ich, als die Firma in eine grosse Krise schlitterte, mit der Hälfte der Belegschaft Mitte 1999 gekündigt.
Präsenzdienst: 1996/97 Versorgungsregiment 1, Gablenz Kaserne, Graz

Was erzählt man von der Bundesheerzeit? Mittlererweile ist der Stress abgeklungen und es bleiben nur mehr die schönen Erinnerungen hängen. Dennoch war es eine harte Zeit, in der ich unvermittelt mit der brutaleren Seite des Lebens konfrontiert wurde. Aber ich hab's überstanden, nach ewig vielen Chargendiensten, nach für mich besonders harten Gefechtsübungen, nach Nacht- und Nebelaktionen, Wachdienst, Bereitschaftsdienst und Putzdienst ohne Ende konnte ich im Mai 1997 abrüsten.
Wehrmann Meissl
während der Glanzzeit der InfoDesign2000-2003 Angestellt bei der Infonova als Software Entwickler

Über verschlungene Pfade kam ich zur InfoDesign, wo ich die Kunst der Internetprogrammierung lernte. Ich verließ die Firma 2003 auf der Suche nach neuen Herausforderungen.
Gründung der eigenen Firma "Sirius-Austria" am 1.7.2004

Seit Juli 2004 bin ich selbstständiger Software Entwickler und mein eigener Boss sozusagen. Aller Anfang ist schwer aber es läuft an.

was die Zukunft wohl bringt?
 
Deutsch

English

Email

CMS